Presseinformation zur Vertreterversammlung der Volksbank Vechta eG am 3. Juni 2014

Volksbank Vechta erneut mit guten Geschäftsergebnissen

Die Bankvorstände Ludger Ellert und Dr. Martin Kühling konnten auf der Vertreterversammlung im Waldhof in Vechta erneut erfreuliche Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 präsentieren. Auf der Aktivseite der Bilanz setzte sich das Wachstum der Kundenkredite weiter fort, auf der Passivseite entwickelten sich die Kundeneinlagen überdurchschnittlich.
Der Vorstand führt die positive Geschäftsentwicklung u.a. auf die gute Verankerung der Bank in der Region zurück. Auch stetig steigende Kunden- und Mitgliederzahlen seien dafür ein Indiz.

Dr. Martin Kühling stellte die Zahlen im Einzelnen vor. Danach stieg die Bilanzsumme um 39 Mio. auf nunmehr 922 Mio. Euro (+ 4,5 %). Die Kundenkredite erhöhten sich dabei um 28 Mio. auf jetzt 668 Mio. Euro (+ 4,4 %), die Kundeneinlagen wuchsen um fast 6 % auf 623 Mio. Euro (+ 34 Mio. Euro). Sein Fazit: Unser Geschäftsmodell hat sich auch in 2013 wieder bewährt.

Die Kundenkredite legten in allen Branchen zu. Neben den Privatkrediten – vorzugsweise für den Wohnungsbau - standen erneut die gewerblichen Finanzierungen im Vordergrund. Insgesamt hat die Volksbank Vechta im Geschäftsjahr 2013 146 Mio. Euro an neuen Darlehen ausgezahlt. Neben den Krediten in der Bankbilanz wurden auch Finanzierungen an die Partner in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe vermittelt. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um langfristige Hypotheken-, Bauspar- und Versicherungsdarlehen. Ihr Bestand erhöhte sich Ende 2013 um 16 Mio. auf 196 Mio. Euro (+ 9 %).

Bei den Kundeneinlagen waren vor dem Hintergrund anhaltender Niedrigzinsen insbesondere die kurzfristen Tagesgelder gefragt. Aber auch die klassischen Spareinlagen konnten erneut zulegen. Die Vorstände sehen darin einen besonderen Vertrauensbeweis. Neben den bilanziellen Kundeneinlagen betreut die Volksbank Vechta auch die Wertpapierstände ihrer Kunden. Sie erhöhten sich um 13 Mio. auf 137 Mio. Euro (+ 10 %).
Immer mehr Anleger entscheiden sich vor dem Hintergrund geringer Einlagenzinsen auch für Anlagen in Wertpapieren. Das anhaltend gute Börsenklima beflügelte darüberhinaus das Wertpapiergeschäft.

Vorstandssprecher Ludger Ellert gab in seinem Vortrag zunächst einen kurzen Überblick zur wirtschaftlichen Entwicklung in 2013. Er beleuchtete dabei das konjunkturelle Umfeld, die Preisentwicklung sowie die Lage auf den Arbeitsmärkten. Die Zinsentwicklung und die Aktienmärkte waren ebenfalls sein Thema. Die vorgestellte Zinsprognose geht dabei von weiter sinkenden Marktzinsen aus, mit entsprechend negativen Wirkungen sowohl für Sparer als auch für die Ergebnissituation der Banken.

Ein besonderes Augenmerk legten die Vorstände auf das Thema Eigenkapital. Als Folge der Finanzmarktkrise hat die Bankenaufsicht die Eigenkapitalanforderungen der Banken verschärft. Die
Mindestkapitalquote von derzeit 8 % steigt danach in den nächsten Jahren sukzessive auf bis zu 13 % an. Das hat auch Konsequenzen auf die Geschäftspolitik der Volksbank Vechta. Um auch in Zukunft ausreichend Puffer für weiteres Geschäftswachstum zu haben, möchte die Volksbank Vechta ihre Eigenkapitalbasis u.a. durch Ausgabe weiterer Geschäftsanteile an ihre Mitglieder stärken.

Aus dem Bilanzgewinn 2013 in Höhe von 2,7 Mio. Euro soll eine Dividende von 6 % ausgeschüttet werden (= 402 Tsd. Euro), den Rücklagen wird ein Betrag von 2,3 Mio. zugeführt. Diese Gewinnverteilung wurde mit großer Mehrheit befürwortet.

Jeweils einstimmig wurden darüberhinaus die weiteren zur Abstimmung stehenden Tagesordnungspunkte zur Satzungsänderung (Ergänzende Regelungen zur Wahl von Aufsichtsräten) und zur Höchstkreditgrenze nach Genossenschaftsgesetz (Anpassung der Regelung an europäische Vorgaben) beschlossen.

Die turnusmäßig aus dem Aufsichtsrat ausscheidenden Mitglieder Hubert Ruhe, Karl-Heinz Borchers und Karl Krone wurden in das Gremium einstimmig wiedergewählt. Das ebenfalls ausscheidende Aufsichtsratsmitglied Jürgen Lehmkuhl möchte auf eigenen Wunsch nicht wieder kandidieren. Jürgen Lehmkuhl wurde 1987 in den Aufsichtsrat der Volksbank Twistringen gewählt, von 1992 bis 2003 übernahm er in diesem Gremium den stellvertretenden Vorsitz. Seit der Fusion mit der Volksbank Vechta in 2003 hat er die Interessen des Geschäftsgebietes der Volksbank Schmalförden vertreten. Als Nachfolger von Herrn Lehmkuhl wurde von der Versammlung Herr Stefan Dahms aus Wesenstedt einstimmig in das Aufsichtsorgan gewählt. Stefan Dahms (37 Jahre) ist als ausgebildeter Landwirt und Dipl.-Kfm. als Programmierer tätig.

v.l. Ludger Ellert, Stefan Dahms, Jürgen Lehmkuhl, Peter Spille und Dr. Martin Kühling

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