Volksbank Vechta stiftet TV Schmalförden Defibrillator

Mit den Worten "Wir hoffen, dass das Gerät nie zum Einsatz kommt - aber wir freuen uns, dass wir es haben", bedankte sich Heino Rademacher, Vorsitzender des TV Schmalförden, bei Ludger Ebenthal, Filialleiter Schmalförden der Volksbank Vechta eG, für die Spende eines Defibrillators.
Die Anschaffung des lebensrettenden AED (Automatisierter Externer Defibrillator) für die Sporthalle in Ehrenburg kommt aus den Reinerträgen des VR-Gewinnsparens. Mit den jährlich auszuschüttenden Reinerträgen werden soziale, kulturelle und sonstige gemeinnützige Zwecke gefördert. Die Kosten eines AED belaufen sich lt. Heino Rademacher auf ca. 1.800 Euro, im Grunde genommen seien sie aber "Gold wert".
Der Defibrillator wird im Regie-Raum der Sporthalle neben dem Erste-Hilfe-Kasten installiert, verantwortlich für die Wartung ist Hausmeister Werner Grönheim. Das Gerät ist somit allen Gruppen öffentlich zugänglich, die die Sportstätten am Knüppeldamm nutzen. Dazu gehören Schule, Kindergarten, Jugendfeuerwehr und verschiedene Vereine. Bei der Übergabe am 10. Februar waren neben Ausbildungsreferent Thomas Kruppa und Filialleiter Ludger Ebenthal die Vereinsvorsitzenden Hartmut Löhmann (Tennis Club Ehrenburg), Michael Langfermann (Sport Club Ehrenburg) sowie Schulleiter Hand-Jürgen Schumacher anwesend.

"Testen" das AED-Gerät(v.l.): Ludger Ebenthal (Volksbank), Ausbildungsreferent Thomas Kruppa, Michael Langfermann (SC Ehrenburg), Hartmut Löhmann (TC Ehrenburg), Schulleiter Hans-Jürgen Schumacher, Gerätewart Werner Grönheim, Heino Rademacher (TV Schmalförden). Foto: mks, Kreiszeitung

An der anschließenden, ebenfalls von der Volksbank Vechta gesponsorten Schulung, nahmen 20 Teilnehmer statt: Übungsleister des TV Schmalförden, Vertreter der Vereine, der Schule und der Jugendfeuerwehr.
Thomas Kruppa, Ausbildungsreferent des Malteser Hilfsdienstes für den Offizialatsbezirk Oldenburg, erklärte den interessierten Teilnehmern die einfache und selbsterklärende Handhabung des medizinischen Erstehilfe-Geräts, das im Fall von Kreislaufversagen Leben retten kann. "Jede Minute ohne wirksame Reanimation reduziert die Überlebenswahrscheinlichkeit um zehn Prozent", und "Man kann nichts falsch machen, falsch ist allein das Nichtstun" so Kruppa. Angesichts der weiten Wege im ländlichen Raum sei die früh eingesetzte Defibrillation im Rahmen der medizinischen Nothilfe eine lebensrettende Basismaßnahme, auch wenn diese nicht die Aufgaben des Rettungsdienstes ersetze.
Da nicht alle Teilnehmer die Möglichkeit hatten, sich selbst mit der Handhabung des Defibrillators vertraut zu machen, wird kurzfristig ein weiterer Schulungstermin angeboten werden.