„Für 'ne Jute Sache“

Das Umweltprojekt der Antonianer stößt auf großen Zuspruch

Unter dem Motto "Für 'ne Jute Sache" startete das Umweltprojekt der Schülervertreter (SV) des Gymnasiums Antonianum. „Uns allen liegt die Umwelt am Herzen und so kamen wir bei einem Schülervertreter-Seminar auf die Idee für diese Aktion“, sagt Hanna Mix. Um die Aufmerksamkeit zu erhöhen, wurde zu Beginn eine Multivisionshow „Reduse, Reuse, Recycle – Über unseren Umgang mit den Ressourcen der Erde“ für die Schüler veranstaltet. Hierbei erfuhren sie, wie verschwenderisch die Menschheit mit den Ressourcen der Erde umgeht. Moderater Björn Wiele zeigte deutlich den Zusammenhang zwischen Konsumverhalten und chinesischen Fabrikarbeitern. Ganz wichtig war dabei, dass jeder einzelne etwas verändern kann, denn jeder kann seine Konsumentscheidungen selbst treffen: Verringern, Wiederbenutzen oder Recyceln. Eine Woche lang konnten die Schüler fünf Plastiktüten gegen einen Jutebeutel umtauschen. Dieser Jutebeutel trägt den Aufdruck „Für 'ne Jute Sache – Das GAV gemeinsam für die Umwelt“ und soll für die zukünftigen Einkäufe verwendet werden. „Meist benutzt man die Tüten eh nur einmal, danach landen sie im Müll oder gelangen in die Natur, wo sie nicht abgebaut werden“, sagt Julius Aka.

Mit dieser Aktion wollen die Organisatoren ihren Mitschülern zeigen, wie viele Gegenstände aus Plastik ungenutzt bleiben und welche am Ende trotzdem eine Gefahr für die Natur darstellen. Die Volksbank Vechta eG hat dieses Umweltprojekt der Schülervertreter unterstützt. Vorstandssprecher Ludger Ellert ist von der Umsetzung der Idee begeistert.

v.l.: Talha Butt, Oscar Wenzel, Rachel Schaper, Andreas Höffmann, Ludger Ellert, Hanna Mix, Björn Wiele, Nhi Nguyen, Julius Aka, Lina Vaske und Luca Gosefoth