Gemeinsam Zukunft gestalten

Genossenschaften finanzieren Stiftungsprofessur

Die Volksbanken im Landkreis Vechta unterstützen die Universität Vechta bei der Erstellung eines neuen Forschungsclusters, welches die Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume in den Mittelpunkt stellt.

„Die ländlichen Räume haben große Herausforderungen zu bewältigen“, so Harald Lesch Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Weser-Ems. Die Professur soll „…gesellschaftliche und regionale Veränderungen begleiten und methodische Ansätze für einen Austausch relevanter Akteure aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erarbeiten, um so mit Veränderungen konstruktiv umgehen zu können.“

Die Genossenschaftsbanken, die AGRAVIS Raiffeisen, mehrere Raiffeisen-Genossenschaften in Weser-Ems, Landkreise Cloppenburg und Vechta, sowie Wirtschaftsunternehmen der Agrar- und Ernährungsbrache stellen die nächsten fünf Jahre rund 4 Mio. Euro für diese Forschung zur Verfügung. Gemeinsam investieren diese Akteure um den aktuellen wirtschaftlichen, ökologischen, kulturellen und gesellschaftlichen Wandel mitgestalten zu können. Klimawandel, digitale Transformationen und neue Technologien (Insekten als Tierfutter) sind nur einige Beispiele für Herausforderungen, die es zu bewältigen gibt. Um weiterhin auf nationaler und internationaler Ebene in verschiedenen Branchen erfolgreich zu sein und zu bleiben, werden vertretbare Produkte, Lösungen und eine effektive Zusammenarbeit von Politik, Gesellschaft und Verwaltung benötigt.

Vier neue Stiftungsprofessuren ergänzen dabei die Forschung die Wissenschaftler*innen der Universität Vechta. Unter dem Namen „Nachhaltigkeitsorientierte Transformationsforschung“ wird ein neues Forschungscluster geschaffen. Diese Professuren betrachten dabei die Herausforderungen der ländlichen Räume aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Volksbanken im Landkreis Vechta freuen sich, die Universität bei der Entwicklung neuer Ideen für nachhaltige Wortschöpfungsprozesse unterstützen zu können.

v.l.n.r.: Dr. Johannes Wilking, Harald Lesch, Dr. Barbara Grabkowsky, Dr. Martin Kühling, Professor Dr. Burghard Schmidt, Herbert Winkel, Uwe Bartels und Johann Wimberg